23. Oktober 2018

Indienhilfe e.V.

Wir unterstützen die Indienhilfe e. V.

Die Indienhilfe e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der den Zweck verfolgt, ausgestoßenen, mittellosen Frauen, Kindern, Männern und alten Menschen in Indien Hilfe zu gewähren. Es gilt vor allem die gesundheitliche und soziale Situation dieser Menschen zu verbessern.

In den 4 größten indischen Städten leben mindestens 15 Millionen Menschen in Slums. Die Elendsquartiere gibt es in Kolkata (Calcutta), ca. 11 Millionen Einwohner, mit über 4 Millionen offiziell registrierten Slumbewohnern ebenso wie in der Hafenstadt Mumbai (Bombay), ca. 15 Millionen Einwohner, wo mehr als 6 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben.

Die „Indienhilfe“ ist dank des federführenden Engagements unserer pensionierten Kollegin Gabriele Lefeber-Kuypers seit mehr als 30 Jahren Schulprojekt der Grundschule Eichendorff-Postdamm.

Seit 1982 unterstützen wir in Indien vorrangig lokale Projekte folgender Organisationen:

„Ashadeep Association“

„Nitika Don Bosco“

„Reach Out Trust“

Hier finden Sie Informationen zu folgenden Aktionen der Indienhilfe:

Christkindl-Markt 2015

10063,77 Euro Reinerlös!

Mit diesem tollen Ergebnis ging am 23.12.2015 der Verkauf der gespendeten Spielsachen am Stand der Indienhilfe e.V. auf dem Wiedenbrücker Christkindl-Markt zu Ende. Damit ist die Arbeit aber noch nicht getan. Nun müssen noch die Räumlichkeiten, die uns zum Kontrollieren, Sortieren und Reinigen überlassen wurden, wieder ausgeräumt und sauber hinterlassen werden. Außerdem werden die übrig gebliebenen Spenden an andere Hilfsprojekte und karitative Einrichtungen übergeben, damit sichergestellt wird, dass alle Spenden sinnvoll verwendet werden.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern sowie den fleißigen Helferinnen und Helfern, die seit den Herbstferien viele, viele Stunden gemeinsam gearbeitet und zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben. Herzlichen Dank!

 Die Indienhilfe e.V. unterstützt folgende Hilfsprojekte:

 •Mumbai (Bombay): Ashadeep Association
ashadeep

(Ashadeep = Hoffnungslicht), 1976 gegründet von Frau Dr. Hüffer, einer Ärztin aus Münster, die seit 1952 in Indien tätig war. Sie verstarb im Sommer 2000 in Bombay.

Man schätzt, dass in Mumbai heute ungefähr die Hälfte aller Menschen in Armutsvierteln und auf Bürgersteigen leben.
Zur Regenzeit, im Monsun von Mitte Juni bis Ende August, ist das Leben insbesondere für diese Menschen unerträglich, denn sie leben auf der Straße oder in Hütten, die nur aus Pfählen bestehen und durch Plastikfetzen zusammengehalten werden. Die Hilfe der „Ashadeep Association“ gilt besonders Witwen und deren Kindern. Es werden mittlerweile über 1000 Kinder in 7 Zentren mit Mahlzeiten versorgt, unterrichtet und medizinisch betreut. In Kindergartengruppen werden die Kinder auf die Schule vorbereitet. Zweimal im Jahr bekommt jedes Kind neue Kleidung, Schuluniformen werden gestellt. Die Hausaufgaben können unter Anleitung erledigt werden und Nachhilfestunden verhelfen zu besseren Schulnoten. Auch beim Übergang aufs College wird geholfen. Zweimal im Jahr können die Kinder einfachen Urlaub am Meer machen.Unterkünfte werden repariert, eine Berufsausbildung wird finanziert und vieles mehr…

Kolkata (Calcutta): Nitika – Don Bosco

logodonbosco

Projekte, geleitet von Pater George Myppan, der sich in den Slums von Calcutta der Armen annimmt. Auch von ihm werden 1200 Kinder und zusätzlich über 800 Straßenkinder betreut. Informationen über die Projekte von Pater George Myppan:

1. Unterstützungsprojekt
2. Straßenkinderprojekt und Samstagstreffen/Schulunterricht für unterernährte Kinder

3. Berufstraining (Nähkurse und Computer)

1. Unterstützungsprojekt
In diesem Projekt gab es im Herbst 2006 458 Kinder. 1989 startete dieses Projekt mit 25 Kindern. Als Father Joseph Aymanathil dieses Projekt begonnen hatte, gab es keinen einzigen Schüler, der die 10. Klasse absolviert hatte. 2006 waren es 46 Schüler, die die 10. Klasse bestanden. Sieben Schüler besuchen fortan die Universität, sechs haben die Universität bereits abgeschlossen. Sechs Mädchen sind verheiratet.

2. Straßenkinderprojekt und Samstagstreffen/Schulunterricht für unterernährte Kinder

Fast 500-600 Kindern wird in diesem Projekt geholfen. Eigentlich sind es keine richtigen Straßenkinder, denn diese Kinder haben Eltern und leben in den Slums von Kolkata. Einige von ihnen gehen zur Schule, andere nicht. Die meisten von ihnen müssen nach der Schule arbeiten. Einige von ihnen sammeln weggeworfene Materialien vom Boden auf, einige arbeiten in kleinen Geschäften, andere helfen in kleinen Werkstätten aus und wieder andere helfen ihren Eltern im Haushalt. Die Kinder, die zur Schule gehen, treffen sich am Nachmittag und am Abend in Nitika – Don Bosco. Hier können sie an ihren Fehlern arbeiten und bekommen Hilfe bei den Hausaufgaben. Außerdem erhalten sie Schulgeld, Schulbücher und Schreibwaren. Diejenigen, die nicht zur Schule gehen, kommen zu den Samstagstreffen. Samstags gibt es ein Hygiene- und Gesundheitsprogramm, Unterhaltung und Spiele sowie Werteunterricht. Auch bekommen die Kinder  Lunchpakete, die sie mit nach Hause nehmen können.

3. Berufstraining (Nähkurse und Computer)
Schüler, die ihre Studien nicht beenden können, erhalten ein Berufstraining. Es gibt einen Nähkurs für Mädchen. 14 Mädchen nahmen 2006 daran teil. Während des Kurses wird ihnen geholfen, damit sie Geld verdienen konnten. Am Ende des Kurses sind die Mädchen in der Lage eine Nähmaschine zu kaufen. So können sie in ihre Familien zurückkehren mit einer Nähmaschine ihr eigenes Geld verdienen.

Im August 2009 besuchte Pater George Myppan die Eichendorffschule im Rahmen seines Deutschlandbesuchs.

Talasari: Reach out Trust

reachouttrust

Adolf Tragler und seine Frau, Dr. Ancilla Tragler, betreuen in Talisari ein Bildungsprojekt, die Puspha Vasti-Schule (Blumenschule). Dort bekommen Adivasi-Kinder (auch Warli-Kinder genannt) eine Schulausbildung. Die Adivasi gehören zu den Ureinwohnern Indiens und stehen in der indischen Gesellschaft auf der untersten Stufe. Regine Pröbsting, unsere Verbindungsperson, besucht regelmäßig die Pushpa Vasti-Schule und überzeugt sich davon, dass die Spendengelder zu den vorgesehenen Zwecken benutzt werden.

Einen Jahresbericht über die Aktivitäten des „Reach Out Trust“ von Juli 2009 bis Juni 2010 sowie Kontaktadressen in Indien finden Sie hier.

Regine Pröbsting vor Ort.

Zu den Leitern aller Projekte bestehen persönliche Kontakte, die ständige aktuelle Informationsflüsse garantieren und uns die Sicherheit geben, dass unsere Unterstützung an der richtigen Stelle eingesetzt wird.
Schwerpunkt aller Projekte ist die Hilfe zur Selbsthilfe, d.h. Grundversorgung mit Nahrung und Kleidung; Arbeitsplatzbeschaffung; Schulbildung und medizinische Versorgung.

Die Aktivitäten der Indienhilfe e.V.:

Alle 2 Jahre findet die Spielzeugsammelaktion an den Kindergärten und Schulen in Rheda-Wiedenbrück statt.
Das Spielzeug wird auf dem Wiedenbrücker Christkindlmarkt verkauft und der gesamte Erlös fließt komplett in die Projekte.

Im Wechsel mit der Spielzeugsammelaktion findet ebenfalls alle 4 Jahre der große Weihnachtsbasar in der Grundschule Eichendorff-Postdamm am Freitag vor dem 1. Advent statt. Die vielen Besucher können hier von Schülern und Eltern in liebevoller Handarbeit hergestellte Sachen erwerben.
Hier sind alle Klassen aktiv und spenden den Erlös der Indienhilfe e.V.

Neben den von der Schule unterstützen Hilfsprojekten vermittelt die Indienhilfe e.V. auch Patenschaften für indische Waisenkinder.

Wenn Sie

•an einer Patenschaft interessiert sind und hierzu mehr Informationen wünschen,

•mehr über die Indienhilfe e. V. erfahren möchten,

•unsere Hilfsprojekte mit Ihrer Spende unterstützen wollen,

nehmen Sie einfach Kontakt zu Frau Lefeber-Kuypers auf!

Die Mitarbeiter der Indienhilfe e.V. verbürgen sich dafür, dass Ihre Spende ohne Abzug die Armen erreicht.

Das Spendenkonto für die
Indienhilfe e.V.

330 330 600 Volksbank Gütersloh eG/BLZ 478 601 25

Kontaktadresse:
Gabriele Lefeber-Kuypers
Ostring 102
33378 Rheda-Wiedenbrück